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06.02.2012
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Laufkalender
Der Laufkalender 2011
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EQUIPMENT

Mit Kappe und Brille vor der Sonne schützen

Kappen schützen beim Laufen vor UV-Strahlung. Wer viel in praller Sonne rennt, sollte sich eine Kappe aus sonnenundurchlässigem Material aussuchen und darauf achten, dass sie einen Nackenschutz besitzt. Letzteres lässt sich durch ein Tuch auch improvisieren. Zum wirkungsvollen UV-Schutz während eines Laufens gehört auch eine Sonnenbrille. Nahezu alle Sonnenbrillen bieten heute einen hundertprozentigen Schutz gegen UV-A Strahlung. Bessere Brillen schützen auch zusätzlich vor UV-B Strahlung. Laufkappe und Laufbrille haben außerdem noch den Vorteil, dass sie Kopf und Augen vor Insekten, Staub und Pollen schützen.

Läufer mit Sehschwächen
Für Läufer mit Sehschwächen ist die Sportbrille über den Kontaktlinsen nur die zweitbeste Lösung. Dabei trocknen die Augen oft aus. Für einige Sonnenbrillengestelle lassen sich optische Gläser herstellen. Im Bedarfsfall müssen Sie das erfragen. Eine ganze Reihe Sportbrillen haben Clip-In-Systeme. Darunter versteht man ein Gestell, in das ein Optiker die passenden optischen Gläser einbauen kann.

 

Laufkäppi und Sonnenbrille sollten Sie beim Training
im Sommer immer dabei haben

 

Farbige und neutrale Laufbrillen
Farbige Gläser in der Laufbrille ermöglichen, dass Kontraste besser und schneller erkannt werden können. Das beugt unter Umständen Verletzungen vor. Neutrale Gläser geben Farben objektiv wieder. Ihr Einsatz ist bei guten bis sehr guten Lichtverhältnisse zu empfehlen. Die bei Sonnenbrillen üblichen Brauntöne verhindern zwar, dass die Sonne blendet, sie filtern aber auch die beim Laufen angenehm wirkende Elemente des Lichtes weg. Braune Gläser führen zu Müdigkeit und Unkonzentriertheit. Zumindest für lange Trainingsrunden sollte man deshalb Sportbrillen mit Gläsern in anderen Farben bevorzugen.

Was macht die gute Laufbrille aus?


Passform: Beim Sport ist es wichtig, dass die Brille festen Halt hat, aber auch nicht drückt. Man muss den Kopf senken und drehen können, ohne dass die Brille rutscht. Die Bügelenden und der Nasenaufsatz sollten ganz aus hydrophilem Gummi oder Silikon sein oder zumindest damit ummantelt. Das ist angenehm weich, passt sich besser an und rutscht nicht beim Schwitzen.

Gestell: Einerseits soll eine Brille stabil sein andererseits soll sie möglichst wenig wiegen. Diesen Spagat schafft man mit modernen Kunststoffen. Die sind leicht, elastisch und relativ bruchfest. Trotz Hitze und Kälte sollte aber die Elastizität erhalten bleiben.

Gläser: Wegen des Verletzungsrisikos sind Brillengläser längst nicht mehr aus Glas. Stattdessen kommen hochtechnische, mehrlagige Sandwichmaterialien aus Polykarbonat zum Einsatz. Polykarbonat hat den Nachteil zu verkratzen. Die Gläser bekommen deshalb eine kratzfeste Ausrüstung. Auch andere Funktionen werden in die Gläser eingearbeitet: Polarisationsschutz oder Anti-Fog gegen ein Beschlagen der Gläser sind die Ursache für die erheblichen Preisunterschiede. Je aufwendiger und teurer eine Brille, desto hochwertiger und dauerhafter sind diese Funktionen.


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