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31.07.2010
Aktuelle Ausgabe
aktiv laufen 4-2010
Die Sonne scheint vom wolkenlosen Himmel, es weht eine sanfte Brise. Im Sommer macht das Laufen eigentlich doppelt Spaß. Aber Hitze und Sonne können auch Probleme bereiten. Trinke ich genug? Trage ich die optimale Laufkleidung? In der neuen aktiv laufen erfahren Sie alles, was Sie über Training, Ernährung und Bekleidung bei Hitze wissen sollten.
Laufkalender
Der Laufkalender 2010
Alle wichtigen Laufveran-
staltungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz
.
EQUIPMENT

Welcher Fußtyp sind Sie

Die Suche nach dem perfekten Laufschuh dauert manchmal ein Läuferleben lang. Selten sind daran die Schuhhersteller schuld. Wenn der Schuh drückt, liegt es oftmals am Fuß des Läufers. Denn trotz der Vielzahl an Marken und Modellen, ist die Vielfalt des menschlichen Fußes ungleich größer.

 

 Jeder Fuß ist anders. Lassen Sie sich daher
bei der Schuhauswahl
in einem Fachgeschäft beraten.

 

Beratung durch einen Profi
Wer sich auf die Suche nach einem neuen Laufschuh macht, sollte sich ausgiebig in einem Fachgeschäft beraten lassen. Bei einer Fußvermessung und Laufbandanalyse läast sich feststellen, zu welchem "Fußtyp" Sie gehören. Nachfolgend stellen wir Ihnen die verschiedenen Fußtypen vor.

Normalfuß
Der Normalfuß ist der meistverbreitete Fußtyp. Der Fußabdruck macht Vor-, Mittel- und Rückfußbereich sichtbar. Normalfußläufer berühren beim Fußaufsatz erst mit der Außenseite der Ferse den Boden und rollen dann über die gesamte Fußsohle ab. Dieses Einrollen des Fußes (Pronation) ist ein natürlicher Dämpfungsmechanismus des Körpers, der die Aufprallkräfte optimal verteilt. Normalfußläufer sollten Stabilschuhe oder Normalschuhe wählen, die leichte Pronationsstützen bieten oder gänzlich auf Stabilitätselemente verzichten.

Senkfuß
Beim Senkfuß ist das Längsgewölbe des Fußes abgeflacht, so dass dieser Fußtyp einen kompletten Fußabdruck hinterlässt. Typisch ist, dass der Fuß in der Abrollbewegung übermäßig nach innen knickt und der Knöchel auf der Innenseite heraus steht. Diese Überpronation kann bei vielen Laufkilometern Überlastungsbeschwerden provozieren. Läufer mit niedrigem Fußgewölbe sollten Bewegungskontrollschuhe nutzen, die die Überpronation mit Hilfe einer speziellen Stabilitätsstütze einschränken und den Aufprall dämpfen.

Hohlfuß
Für den Hohlfuß ist ein überdurchschnittlich hohes Fußgewölbe charakteristisch. Der Fuß hinterlässt lediglich im Vor- und Rückfußbereich einen Abdruck, weil Hohlfußläufer in der Landephase nicht nach innen abrollen. Aufgrund dieser Unterpronation (auch Supination genannt) entfällt der natürliche Aufprallschutz des Fußgewölbes. Hohlfußläufern werden Schuhe mit guten Dämpfungseigenschaften und großer Flexibilität empfohlen, da ihre Füße oftmals steif und unbeweglich sind.

 


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