
Lauftraining: So steigen Sie richtig ein
Wer den Laufeinstieg finden möchte neigt dazu sich zu selbst überschätzen. Wer schon bei den ersten Laufschritten vom Marathon träumt, der macht etwas falsch. Es werden zu schnell Fortschritte erwartet, und dabei auch vor Schmerz und Quälerei nicht halt gemacht. Dabei sollte es gerade der Anfänger ruhig angehen lassen. Drei Trainingseinheiten pro Woche und dabei zwischen laufen und gehen abwechseln ist der beste Einstieg. Das richtige Tempo finden Anfänger am besten nach der einfachen, aber immer noch richtigen Regel, dass sie sich beim Laufen oder Gehen noch gut unterhalten können.
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Steigern Sie Ihr Laufpensum langsam. So lassen sich
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Langsam steigern
Wenn der Anfang gemacht ist sollte das Pensum nur ganz allmählich gesteigert werden und dabei sollte auf den Körper gehört werden. Wenn nach einer halben Stunde Laufen das Knie schmerzt, ist das ein Warnsignal, das nicht ignoriert werden darf egal wo der Puls ist. Wahrscheinlich war es dann schon zu viel. Überhaupt sind es meistens Knochen, Sehnen und Gelenken, die vorgeben, wie viel Lauftraining jemand verträgt. Die Muskulatur passt sich viel schneller den Anforderungen an als der passive Bewegungsapparat. Und sein Herz kann ein gesunder Mensch sowieso kaum überfordern. Krankheiten müssen allerdings vor dem Einstieg ins Lauftraining ausgeschlossen werden.
Wichtig ist für den Einsteiger, dass er nicht radikal das ganze Leben verändern. Niemand sollte gleich zu Beginn täglich laufen, denn das hat zur Folge, dass Schmerzen entstehen, Frust aufkommt und am Ende der Spaß am Laufen verloren geht.
Um den Spaß am Laufen zu entwickeln, kann es für manche gut sein, sich einer Laufgruppe anzuschließen oder sich mit einem Laufpartner zu verabreden. Weiterhin ist es besser, sich eine halbe Stunde vorzunehmen und dann länger zu laufen, als sich eine Stunde in den Trainingsplan zu schreiben und beim Gedanken daran die Lust auf den Lauf zu verlieren.
Schneller werden
Die meisten Läufer kommen irgendwann an den Punkt, an denen sie schneller laufen wollen. Der beste Weg dahin führt nicht über das schneller laufen selber, sondern zunächst über eine Steigerung des Trainingsumfangs von dreimal auf viermal laufen pro Woche. Man wird automatisch schneller, wenn man mehr läuft. Dieser Schritt ist die größte Steigerung. Eine weitere Steigerung von vier auf fünf Läufe pro Woche bringt im Vergleich dazu einen geringeren Fortschritt.
Rückschläge akzeptieren
Ein Grund, nicht schneller zu werden, sind Verletzungen und Krankheiten. Wichtig ist, das man in diesen schweren Zeiten lernt, Rückschläge zu akzeptieren. Der größte Fehler ist die Vorstellung, jedes durch Krankheit oder Verletzung ausgefallene Training nachholen zu müssen. Das funktioniert nicht. Es gilt, den durch die Verletzung oder Krankheit verursachten Status anzunehmen und Training und Ziele daran anzupassen.
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